Der bekannte Autor und Journalist Graham Hancock sorgt erneut für Aufsehen. In einem viel diskutierten Gespräch mit Joe Rogan präsentierte Hancock eine Theorie, die unsere gesamte Vorstellung von der menschlichen Geschichte infrage stellt. Im Mittelpunkt steht eine Weltkarte, die nicht nur von konventionellen Archäologen angezweifelt wird, sondern auch darauf hindeutet, dass alte Zivilisationen weitaus älter und fortschrittlicher gewesen sein könnten, als wir bislang angenommen haben.
Eine Karte, die alles verändert
Die von Hancock vorgestellte Karte zeigt Küstenlinien, die heute unter Eis oder Wasser verborgen sind. Orte, die wir heute für unbewohnbar halten, könnten einst blühende Städte und Handelszentren gewesen sein. Laut Hancock handelt es sich dabei um Beweise dafür, dass vor Tausenden von Jahren Hochkulturen existierten, die durch Naturkatastrophen, Eiszeiten und steigende Meeresspiegel ausgelöscht wurden.

Diese Theorien widersprechen der gängigen Lehrmeinung, nach der die ersten großen Zivilisationen wie Mesopotamien oder Ägypten vor rund 5.000 Jahren entstanden sind. Hancock hingegen argumentiert, dass die Wurzeln menschlicher Kultur weit tiefer in die Vergangenheit reichen.
Verbindung durch DNA und versunkene Städte
Besonders spannend ist Hancocks Hinweis auf genetische Verbindungen zwischen Völkern, die geografisch weit voneinander entfernt lebten. Diese Funde werfen Fragen auf: Könnte es sein, dass alte Seefahrer bereits lange vor Columbus oder den Wikingern Kontinente miteinander verbanden?

Hinzu kommt die Diskussion um versunkene Städte, die unter Ozeanen verborgen liegen. Strukturen wie jene vor der Küste Japans oder Indiens lassen laut Hancock vermuten, dass die Geschichte unserer Zivilisation weit komplexer ist, als bisher dokumentiert.
Kontroverse um Hancocks Theorien
Während Millionen von Zuhörern und Lesern fasziniert Hancocks Ideen verfolgen, stößt er in der wissenschaftlichen Gemeinschaft häufig auf Skepsis. Archäologen und Historiker argumentieren, dass viele seiner Behauptungen nicht ausreichend durch Beweise gestützt seien. Kritiker werfen ihm vor, Mythen und Spekulationen als Fakten darzustellen.
Doch gerade diese Spannung zwischen Mainstream-Wissenschaft und alternativen Ansätzen macht seine Arbeit so populär. In Podcasts, Büchern und Dokumentationen erreicht Hancock ein weltweites Publikum, das offen ist für neue Perspektiven auf die Vergangenheit.

Was bedeutet das für unser Geschichtsverständnis?
Sollten Hancocks Theorien zutreffen, stünde die etablierte Chronologie der Menschheit vor einem Umbruch. Die Vorstellung, dass alte Kulturen über fortschrittliche Technologien, Kartografie und Seefahrt verfügten, würde bedeuten, dass vieles, was wir für modern halten, eigentlich uralte Wurzeln hat.
Fazit
Ob man seine Ansichten teilt oder nicht: Graham Hancock zwingt uns, die Vergangenheit aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Die von ihm präsentierte Weltkarte ist nicht nur ein Symbol für die Suche nach der Wahrheit, sondern auch ein Hinweis darauf, dass noch viele Rätsel der Menschheitsgeschichte unentdeckt sind.
Eines ist sicher: Die Debatte über die verlorenen Zivilisationen und die Frage, ob wir unsere Geschichte neu schreiben müssen, wird uns noch lange beschäftigen.