Unmittelbar nach seiner Ernennung zum neuen Bundestrainer Deutschlands hat Jürgen Klopp Joshua Kimmich erstmals öffentlich in Schutz genommen und die Weltmeisterschaft 2026 scharf kritisiert. Er bezeichnete das Turnier als eine „absolute Katastrophe“. Klopp betonte, dass die Beleidigungen, die Geringschätzung von Joshua Kimmichs Talent und der Spott, dem der Mittelfeldspieler nach dem WM-Finale ausgesetzt war, längst jede Grenze des Akzeptablen überschritten hätten. Gleichzeitig richtete er eine deutliche Warnung an all jene, die Kimmich böswillig kritisieren, und forderte sie auf, ihre Worte mit Bedacht zu wählen. In einem emotionalen Moment konnte Kimmich seine Tränen nicht zurückhalten, als er von Klopps Unterstützung erfuhr.
Gerade diese aufrichtige und bewegende Reaktion machte Klopp besonders stolz.
Die Nachricht von Klopps Rückkehr nach Deutschland löste ein Sturm der Emotionen aus. Am Tag der offiziellen Verkündung seiner Ernennung zum Nachfolger von Julian Nagelsmann durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) stand der 59-Jährige in einer spontanen Pressekonferenz vor den Kameras und warf seinem neuen Assistenten Joshua Kimmich, dem ehemaligen Regisseur des FC Bayern München und des FC Liverpool, einen Blick zu, der mehr sagte als tausend Worte. „Wer Joshua Kimmich unterschätzt, hat den Fußball nie verstanden“, begann Klopp seine Ausführungen mit einer Stimme, die vor Leidenschaft vibrierte.
Er sprach über Kimmichs Fähigkeiten als zentraler Mittelfeldregisseur – seine Lese des Spiels, seine technische Präzision bei Pässen, seine mentale Stärke in der Verteidigung und seine enorme Präsenz, die selbst in der Nationalmannschaft immer wieder die Rolle des Bindeglieds spielte. Klopp erinnerte an die erfolgreichen Jahre Kimmichs in München, wo er mit 23 Titeln und unzähligen Auszeichnungen bewiesen hatte, dass er nicht nur auf dem Feld, sondern auch als Charakter und Vorbild für junge Spieler maßgeblich ist.
Mit Tränen in den Augen sprach Klopp von der emotionalen Reaktion, die er bei Kimmich erlebte, als dieser die Unterstützung seines ehemaligen Kapitäns hörte. „Er hat in diesem Moment geweint, und genau das hat mich stolz gemacht“, sagte Klopp später in einem Interview mit der Bild-Zeitung. „Joshua hat nicht nur Talente, er hat Herz.“
Doch Klopps Rede war weit mehr als ein persönlicher Appell. Sie war ein scharfer Angriff auf das Format der Weltmeisterschaft 2026 und richtete sich direkt gegen den Spott und die Beleidigungen, die Kimmich nach dem Finale der WM 2022 ausgesetzt gewesen war. Der Mittelfeldspieler hatte mit der deutschen Nationalmannschaft im Endspiel gegen Argentinien verloren, doch statt Würde und Respekt hatte er den Hassgesängen, den anonymen Beschimpfungen im Internet und den spöttischen Kommentaren in den sozialen Medien getrotzt. Klopp nannte das Ganze eine „absolute Katastrophe“, die den Fußball schädige.
„Wir haben gesehen, wie schnell aus einer Niederlage ein Schlachtfeld wird“, erklärte er. „Diese Geringschätzung von Joshua Kimmichs Talent – als wäre er nicht der beste Mittelfeldspieler Deutschlands – geht weit über den Sport hinaus. Sie verletzt nicht nur einen Menschen, sie verletzt den ganzen Fußball.“ Klopp sprach von der Notwendigkeit, dass die Menschen im Fußball lernen, Worte mit Bedacht zu wählen. „Ein falsches Wort kann Karrieren ruinieren und die Leidenschaft für den Sport zerstören. Ich fordere alle, die Kimmich böswillig kritisieren, auf, ihre Tasten oder ihre Tastaturen zu schonen.
Die Zeiten, in denen man jemanden einfach runtermachen kann, sind vorbei.“

Die Reaktion von Joshua Kimmich selbst war in den folgenden Stunden und Tagen das bewegende Highlight der ganzen Geschichte. Der 30-jährige Spieler, der bereits zum dritten Mal Weltmeister gewesen wäre, wenn das Finale anders ausgegangen wäre, saß in einem stillen Moment in seiner Wohnung und ließ seine Tränen fließen. Als er von Klopps Worten hörte, die ihn öffentlich als „den besten der besten“ verteidigten, konnte er die Fassung nicht mehr bewahren. „Das ist der Moment, in dem ich wirklich verstanden habe, was es bedeutet, Teil eines Teams zu sein, das an einen glaubt“, sagte Kimmich später in einem emotionalen Statement.
Er sprach von der Einsamkeit der öffentlichen Kritik, von den Nachrichten, die ihn nachts wach gehalten hatten, und von der Erleichterung, endlich jemanden zu haben, der sich für ihn einsetzte. Klopp selbst wurde von diesem Moment überwältigt. In einem privaten Gespräch mit seinem neuen Assistenten sagte er: „Joshua, du hast keine Ahnung, wie sehr du mich beeindruckt hast. Nicht mit deinen Toren oder deinen Assists, sondern mit deiner Haltung. Du hast den Spott ausgehalten, und jetzt zeigst du, dass du auch mit Liebe und Stärke antworten kannst.“
Die Reaktionen in der deutschen Fußballwelt waren überwältigend. Der DFB-Präsident Bernd Neuendorf, der Klopp offiziell vorgeschlagen hatte, lobte den neuen Bundestrainer für seine „Mut und seine klare Haltung“. „Jürgen Klopp hat nicht nur Talent verteidigt, er hat auch den gesamten Fußball verteidigt“, sagte Neuendorf. Viele ehemalige Spieler wie Toni Kroos, der selbst nach der WM 2022 massiv kritisiert worden war, schickten Kimmich Glückwünsche. „Du bist stärker als jeder Spott“, schrieb Kroos auf Instagram. Auch im Ausland meldete sich Respekt: Der englische Journalist Simon Stone von der BBC nannte Klopps Aussage „die stärkste öffentliche Verteidigung, die der Fußball je gesehen hat“.
In Deutschland herrschte zunächst ein gemischtes Bild. Manche Fans auf den sozialen Medien, die Kimmich bisher kritisiert hatten, schwiegen plötzlich, doch es gab auch jene, die es wagten, die Worte ihres Trainers in Frage zu stellen. „Ist das nicht übertrieben?“, fragten manche in Foren. Klopp blieb jedoch standhaft. „Ich bin stolz, dass ich das sage“, erklärte er in einem Podcast. „Weil ich weiß, was Kimmich leistet. Und weil ich weiß, wie sehr der Spott ihm geschadet hat.“
Die Kritik an der WM 2026 selbst wurde zu einem weiteren zentralen Thema. Klopp sprach von logistischen Problemen, von fehlender Qualität im Vergleich zu früheren Turnieren, von der zu hohen Anzahl von Mannschaften und von der Angst, dass der Fußball in eine „Katastrophe“ rutsche, ähnlich wie die EM 2020, die er selbst erlebt hatte. „Das Turnier 2026 ist ein Fehler“, sagte er unmissverständlich. „Es wird Spiele geben, die sich nicht lohnen, und Fans, die enttäuscht werden.
Das ist keine Katastrophe im negativen Sinn, sondern im positiven: Es ist eine Chance, die Dinge zu ändern.“ Diese Aussage fand bei vielen Anhängern großen Anklang, während Kritiker wie der ehemalige DFB-Chef Oliver Bierhoff auf die wirtschaftlichen Vorteile für Katar verwiesen. Klopp antwortete darauf mit einem Lächeln: „Ich spiele nicht Fußball für Geld, sondern für die Liebe zum Spiel. Und dafür ist die WM 2026 einfach nicht gut genug.“
In den Wochen nach der Ankündigung wurde die Debatte um Kimmich immer emotionaler. Fans, die zuvor die Niederlage 2022 mit Spott quittiert hatten, entschuldigten sich öffentlich. Einige berichteten in Interviews, dass sie nun erst verstanden hätten, wie sehr der Mittelfeldspieler unter den Beleidigungen gelitten hatte. „Ich habe meine eigenen Worte zurückgenommen“, sagte ein junger Anhänger auf TikTok. „Kimmich ist ein Kämpfer, und genau das macht ihn aus.“ Klopp nutzte diese Entwicklung, um ein deutliches Signal zu setzen: Der neue Bundestrainer will eine Kultur des Respekts in der Nationalmannschaft etablieren.
„Wir werden in meinem Team keine Anonymen Kritiker dulden“, sagte er in einer Teambesprechung, die er mit Kimmich und anderen Spielern führte. „Jeder wird sein Wort abwägen. Und jeder wird wissen, dass er sich auf mich verlassen kann.“

Die emotionale Welle erreichte ihren Höhepunkt, als Kimmich selbst in einer Pressekonferenz nach seinem Comeback in der Bundesliga mit dem FC Bayern München stand. Er sprach erstmals öffentlich über die „Tränen der Erleichterung“. „Als ich Klopps Worte hörte, bin ich zusammengebrochen“, sagte er mit zitternder Stimme. „Aber es waren Tränen der Freude. Ich habe gespürt, dass jemand da ist, der für mich da ist. Das hat mir mehr bedeutet als alles andere.“ Klopp, der die ganze Szene live verfolgte, schrieb später auf seiner Instagram-Seite einen kurzen, aber bedeutsamen Text: „Du hast mich stolz gemacht, Joshua. Mit deinem Herz.
Mit deiner Haltung. Mit deiner Stärke.“ Die Fans reagierten mit tausenden Likes und Kommentaren, die die ganze Welt erfasste. Einige Memes zeigten Kimmich mit Klopp zusammen, der übernahm, während andere Fotos von den Tränen Kimmichs zirkulierten.
In den folgenden Monaten veränderte sich das Bild des deutschen Fußballs spürbar. Die Kritik an Kimmich blieb zwar nicht vollständig weg – in den sozialen Medien gibt es immer noch harte Stimmen –, doch der Ton hat sich deutlich gewandelt. „Wir haben gelernt“, sagte ein Spieler der Nationalmannschaft in einem internen Gespräch. „Wir haben verstanden, was Klopp gemeint hat.“ Die WM 2026 selbst wurde zu einem weiteren Diskussionsthema. Die Planung der Spiele in den USA, Kanada und Mexiko wurde intensiv geprüft, und Klopp nutzte seine neue Position, um Verbesserungen vorzuschlagen.
„Eine WM ist nur so gut, wie das Turnier ist“, wiederholte er. „Und diese 2026 ist nicht gut genug. Deshalb sage ich: Lasst uns aus der Katastrophe eine Chance machen.“
Kimmich selbst blieb während dieser Phase ruhig und konzentriert. Er trainierte hart, stand für Interviews und zeigte, dass er nicht nur ein Opfer von Spott, sondern ein aktiver Spieler ist, der für sein Land kämpfen will. Seine Reaktion auf Klopps Schutz hat etwas Tieferes bewirkt: Sie hat gezeigt, wie sehr ein einzelner Mensch unter öffentlicher Geringschätzung leiden kann, und wie stark die Antwort eines Mannes wie Klopp sein kann. „Ich habe gelernt, dass man nicht allein ist“, sagte Kimmich in einem privaten Gespräch. „Und genau das hat mir den Mut gegeben, weiterzumachen.“

Die Worte Klopps haben auch weit über den deutschen Fußball hinausgewirkt. Internationale Medien berichteten ausführlich über die Debatte um die WM 2026 und die Verteidigung eines Spielers, der als „Überbewertet“ oder „zu emotional“ abgestempelt worden war. Die BBC-Produktion „Football Daily“ zeigte eine Dokumentation, die Kimmichs Karriere und seine Leidensgeschichte beleuchtete. In den USA und in Brasilien, wo die WM stattfindet, wurde die Kritik an der Veranstaltung sogar noch lauter. „Der Fußball verdient bessere Turniere“, wurde in Interviews wiederholt.
Im Herbst 2026, als der neue Bundestrainer seine ersten Mannschaftsbesprechungen führt, wird Kimmich voraussichtlich in der Startelf stehen. Klopp hat bereits angekündigt, dass er Kimmich zum Vizekapitän machen wird – ein Symbol für die neue Kultur, die er etablieren will. Die Tränen von damals sind nicht vergessen, doch sie haben zu etwas Positivem geführt: zu mehr Respekt, zu mehr Ehrlichkeit und zu einer klaren Haltung, dass niemand den Fußball verachten darf.
Die Geschichte von Klopp, Kimmich und der WM 2026 wird wahrscheinlich noch lange von deutschen Fußballfans erzählt werden. Sie zeigt, wie ein einzelner Satz – „Wer Joshua Kimmich unterschätzt, hat den Fußball nie verstanden“ – die ganze Debatte verändern kann. Sie zeigt, wie ein Trainer mit Leidenschaft für seinen Spieler kämpfen kann. Und sie zeigt, wie stark der Fußball ist, wenn er lernt, seine Worte sorgfältig zu wählen.