Ein gewaltiger Erdrutsch erschütterte Guatemala-Stadt und riss ein Loch in den Boden, das die Welt in Staunen versetzt hat. Der gigantische Sinkhole-Krater, der sich mitten im Herzen der Hauptstadt auftat, misst mehrere Dutzend Meter im Durchmesser und fällt hunderte Fuß tief in die Dunkelheit. Doch während Geologen von einem geologischen Phänomen sprechen, flüstern andere von etwas weit Mystischerem: Xibalba, der sagenhaften Unterwelt der Maya.
Ein Krater voller Rätsel
Das Ereignis ereignete sich nach heftigen Regenfällen und Bodenabsenkungen. Innerhalb von Sekunden stürzte ein ganzer Häuserblock in die Tiefe. Die gewaltige Öffnung scheint unheimlich perfekt rund, als wäre sie nicht natürlichen Ursprungs. Für viele Bewohner Guatemalas ist dies mehr als nur ein Naturereignis – es ist ein Zeichen.
Die Maya-Mythologie beschreibt Xibalba als Reich der Geister und Götter unter der Erde, einen Ort, an dem Licht und Dunkelheit miteinander verschmelzen. Dass sich ein solches Loch nun buchstäblich im Zentrum der modernen Stadt öffnet, lässt alte Legenden neu aufleben.
Wissenschaft trifft auf Spiritualität
Geologen betonen, dass Guatemala auf einer Zone aus porösem Vulkangestein liegt. Durch übermäßige Regenfälle, Abwassererosion und instabile Baugrundverhältnisse könne der Boden plötzlich nachgeben. Laut Experten der Universität San Carlos war der Einsturz „das Resultat jahrelanger Bodenerschwächung“.
Doch trotz wissenschaftlicher Erklärungen spüren viele Menschen eine eigentümliche Ehrfurcht, wenn sie in die Tiefe des Kraters blicken. Manche Anwohner berichten von einem „summenden Klang“ oder „kalter Luft“, die aus dem Abgrund ströme. Für sie ist das kein Zufall – sondern eine Botschaft aus der Unterwelt.
Ein Symbol für die Macht der Erde
Unabhängig davon, ob man an Mythen g