Die Veröffentlichung von drei bislang unbekannten Videos hat die Schweiz erneut erschüttert. Die Aufnahmen, die am Tag der Tragödie in einer bekannten Schweizer Bar entstanden sein sollen, zeigen laut ersten Auswertungen 34 der insgesamt 40 Opfer auf der Flucht. Besonders das dritte Video sorgt für Entsetzen, da es einen baulichen Zustand offenbart, der nun im Zentrum schwerer Vorwürfe steht und die bisherigen Erklärungen infrage stellt.
Die Videos wurden von einer Person aus dem Umfeld der damaligen Rettungskräfte zur Verfügung gestellt und gelten als authentisch, auch wenn sie derzeit noch offiziell geprüft werden. Jedes Video dauert rund 15 Minuten und dokumentiert unterschiedliche Phasen der Ereignisse. Beobachter sprechen von chaotischen Szenen, Panik, Orientierungslosigkeit und einem verzweifelten Versuch vieler Menschen, den Ausgang zu erreichen.
Im ersten Video ist zu sehen, wie Gäste abrupt aufspringen und sich Richtung Treppe bewegen. Mehrere Personen stolpern, andere schreien Warnungen. Auffällig ist die Enge des Fluchtwegs. Experten, die die Bilder analysiert haben, betonen, dass die Kameraeinstellungen keinen Raum für Spekulation lassen: Die Menschenmasse gerät an einer Engstelle ins Stocken, was zu gefährlichen Rückstaus führt.
Das zweite Video vertieft dieses Bild. Es zeigt, wie sich die Situation zuspitzt, während immer mehr Menschen versuchen, gleichzeitig zu entkommen. Stimmen überschlagen sich, einzelne Personen drücken zurück, andere fallen. Laut Sicherheitsexperten sind genau solche Momente entscheidend, wenn aus Panik eine tödliche Dynamik entsteht. Die Aufnahmen liefern erstmals visuelle Hinweise auf diese kritische Phase.

Das dritte Video gilt als das brisanteste. Es zeigt die Treppe, die später zum zentralen Diskussionspunkt wurde. Laut den nun erhobenen Vorwürfen soll der Eigentümer der Bar diese Treppe im Zuge einer Renovierung massiv verändert haben. Statt der ursprünglich genehmigten Breite und Länge von rund drei Metern soll sie auf lediglich 1,37 Meter reduziert worden sein.
Diese bauliche Veränderung steht nun im Verdacht, maßgeblich zur Katastrophe beigetragen zu haben. Ermittler prüfen derzeit, ob die Umbauten genehmigt waren und ob sie den geltenden Sicherheitsvorschriften entsprachen. Offiziell gilt weiterhin die Unschuldsvermutung, doch die neuen Bilder haben den Druck auf die Behörden deutlich erhöht.
Ein bislang wenig bekannter Aspekt ist, dass mehrere frühere Mitarbeiter der Bar schon vor Jahren intern auf die veränderte Treppe hingewiesen haben sollen. Diese Hinweise seien jedoch ignoriert oder als übertrieben abgetan worden. Ob entsprechende Dokumente existieren, ist derzeit Gegenstand laufender Untersuchungen.
Bauexperten erklären, dass Fluchtwege in öffentlichen Lokalen klaren gesetzlichen Vorgaben unterliegen. Eine Reduzierung der nutzbaren Breite könne im Ernstfall katastrophale Folgen haben. Besonders problematisch sei, dass die Treppe offenbar nicht nur schmaler, sondern auch steiler gemacht wurde, was das Risiko von Stürzen deutlich erhöht.
Die Videos zeigen zudem, dass viele Gäste die Treppe offenbar nicht kannten. Einige zögern, andere drehen um, als sie erkennen, dass sie nicht weiterkommen. Psychologen sprechen von einem klassischen Panikmuster, das durch bauliche Engpässe verstärkt wird. In solchen Situationen reichen Sekunden, um aus einer Flucht eine Falle zu machen.
Ein geheimes Detail, das nun ans Licht kommt, betrifft die ursprünglichen Baupläne der Bar. Interne Unterlagen, die Journalisten einsehen konnten, sollen eine deutlich großzügigere Treppenkonstruktion zeigen. Warum diese später verändert wurde, ist bislang ungeklärt. Kritiker vermuten wirtschaftliche Motive, da durch die Umgestaltung mehr Platz für Sitzbereiche entstanden sein soll.
Die Reaktion der Öffentlichkeit ist heftig. In sozialen Netzwerken wird von einem „vermeidbaren Drama“ gesprochen. Viele Nutzer fordern eine vollständige Offenlegung aller Bau- und Genehmigungsunterlagen. Gleichzeitig mahnen Rechtsexperten zur Vorsicht und betonen, dass Videos allein noch kein juristischer Beweis für ein Verbrechen sind.
Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen bestätigt, dass die Videos offiziell gesichert wurden. In einer Stellungnahme heißt es, man prüfe sowohl baurechtliche als auch strafrechtliche Aspekte. Der Fall sei komplex, da mehrere Verantwortungsbereiche berührt würden – von Bauaufsicht über Betreiberpflichten bis hin zu Notfallmanagement.

Ein weiterer bislang unbekannter Punkt betrifft die Evakuierungspläne der Bar. Laut internen Quellen soll es keine aktualisierten Fluchtwegpläne gegeben haben, obwohl Umbauten vorgenommen wurden. Ob dies den gesetzlichen Anforderungen widerspricht, wird derzeit geprüft. Die Videos könnten hier eine entscheidende Rolle spielen.
Für die Angehörigen der Opfer sind die Aufnahmen schwer zu ertragen, aber zugleich von großer Bedeutung. Sie sehen darin den ersten greifbaren Beweis, dass die Tragödie nicht einfach ein unglücklicher Zufall war. Viele Familien fordern nun eine unabhängige Untersuchung und internationale Expertenhilfe.
Auch politische Stimmen haben sich eingeschaltet. Mehrere Abgeordnete verlangen strengere Kontrollen für öffentliche Veranstaltungsorte. Der Fall wird zunehmend als Symbol für mögliche Versäumnisse bei Sicherheitsauflagen gesehen. Die Videos dienen dabei als emotionaler und visueller Auslöser dieser Debatte.

Medienethiker warnen jedoch vor Sensationalisierung. Die Verbreitung von Standbildern und kurzen Clips könne den Kontext verzerren. Gleichzeitig erkennen sie den öffentlichen Wert der Aufnahmen an, da sie Transparenz schaffen und Fragen aufwerfen, die bislang unbeantwortet blieben.
Der Eigentümer der Bar hat über seine Anwälte bislang alle Vorwürfe zurückgewiesen. Er betont, alle Umbauten seien ordnungsgemäß durchgeführt worden. Zu den Videos selbst äußerte er sich nicht konkret, verwies jedoch auf laufende Ermittlungen. Seine Rolle wird nun intensiv geprüft.
Am Ende stehen drei Videos, die mehr Fragen aufwerfen als beantworten. Sie zeigen Flucht, Angst und Enge – und sie legen nahe, dass bauliche Entscheidungen fatale Konsequenzen gehabt haben könnten. Ob sich der Verdacht eines schweren Vergehens bestätigt, müssen nun die Ermittlungen klären. Sicher ist nur eines: Diese Aufnahmen haben das Schweigen gebrochen und den Fall in ein neues Licht gerückt.