Milliarden-Flop mit Ansage: Elektrische G-Klasse wird zur Lachnummer und offenbart die tiefe Krise der deutschen Autoindustrie

Es sollte der strahlende Beweis dafür sein, dass auch die schwersten und traditionsreichsten Ikonen der Automobilgeschichte den Sprung in die elektrische Zukunft schaffen können. Doch was Mercedes mit der neuen elektrischen G-Klasse (offiziell G 580 mit EQ-Technologie) abliefert, gleicht eher einem Offenbarungseid als einem technologischen Meilenstein. Ein aktueller Testbericht der “Welt”, durchgeführt vom Autor Nando Sommerfeld, zerlegt den Mythos des “grünen” Geländewagens in seine Einzelteile und wirft fundamentale Fragen auf: Für wen werden diese Autos eigentlich gebaut, und hat die deutsche Autoindustrie den Bezug zur Realität völlig verloren?

700 Kilometer, fünf Ladestopps: Eine Bankrotterklärung

Die nackten Zahlen des Tests lesen sich wie ein schlechter Scherz. Für eine Strecke von 700 Kilometern musste der elektrische Koloss sage und schreibe fünfmal an die Ladesäule. Fünfmal! Das entspricht keiner entspannten Reise, sondern einer nervenaufreibenden Odyssee von Ladesäule zu Ladesäule. Sommerfeld beschreibt die Fahrt treffend als “Nervenprobe”. Man stelle sich vor: Ein Fahrzeug, das mindestens 136.000 Euro kostet, zwingt seinen Besitzer dazu, mehr Zeit mit Warten als mit Fahren zu verbringen.

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Die Ladeleistung selbst ist dabei das nächste Ärgernis. Sie dümpelt bei rund 140 kW herum und fällt schon nach kurzer Zeit auf unter 120 kW ab, obwohl der Akku noch lange nicht voll ist. In einer Preisklasse, in der man technologische Speerspitze erwartet, ist das schlichtweg inakzeptabel. Günstigere Konkurrenten, ja selbst chinesische Modelle, laden mittlerweile deutlich schneller. Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier ein Fahrzeugkonzept mit der Brechstange elektrifiziert wurde, das physikalisch und konzeptionell einfach nicht dafür gemacht ist.

Ingenieurskunst für die Mülltonne?

Die Frage nach dem “Warum” ist allgegenwärtig. Warum investiert ein Konzern wie Mercedes Abermilliarden Euro und tausende Ingenieursstunden in ein Projekt, für das es offensichtlich keinen rationalen Markt gibt? Die G-Klasse war jahrzehntelang ein Symbol für Unverwüstlichkeit, ein Arbeitstier oder ein luxuriöses Statussymbol mit blubberndem V8-Motor. Die elektrische Version wirkt dagegen wie ein Fremdkörper. Sie versucht krampfhaft, die mechanische Härte des Originals zu imitieren – etwa durch Türen, die man mit Gewalt zuschlagen muss – scheitert aber an der Kernkompetenz: der uneingeschränkten Nutzbarkeit.

Es ist, als wolle das Auto selbst demonstrieren, dass es kein modernes Elektrofahrzeug sein will. Ein “mechanisches Monstrum”, das sich gegen seine eigene Antriebsart wehrt. Doch Romantik hin oder her: Wer über 130.000 Euro auf den Tisch legt, erwartet Performance, keine Kompromisse. Dass Mercedes glaubt, Kunden mit solch unausgereiften Lösungen überzeugen zu können, zeugt von einer gefährlichen Arroganz in den Chefetagen.

Qualitätsmängel und Rückrufwellen: Es brennt an allen Ecken

Doch die G-Klasse ist nur die Spitze des Eisbergs. Während man sich im Luxussegment blamiert, bröckelt es auch an der Basis. Der CLA, eines der wichtigsten Modelle der Stuttgarter und Hoffnungsträger der Elektro-Strategie, kämpft mit massiven Qualitätsproblemen. Rückrufwellen wegen Brandgefahr, Stromschlagrisiko und fehlerhaften Airbags häufen sich. Das Kraftfahrt-Bundesamt listet Mangel um Mangel auf. Das einstige Qualitätsversprechen “Made in Germany” oder zumindest “Made by Mercedes” scheint nichts mehr wert zu sein.

Dazu passt ins Bild, dass die Produktion immer weiter verlagert wird. Die A-Klasse, das Einstiegsmodell, wandert nach Ungarn ab. Ausgerechnet in das Land von Viktor Orbán, den man politisch doch so gerne kritisiert. Wirtschaftliche Notwendigkeit schlägt hier offensichtlich politische Moral. Es ist eine Flucht vor den Standortbedingungen in Deutschland, die man selbst mitgestaltet oder zumindest stillschweigend hingenommen hat.

Nando Sommerfeldt: Artikel, Kontakt & Profil - Autorenseite - WELT

Preisexplosion und Kundenflucht

Während die Qualität sinkt, kennen die Preise nur eine Richtung: steil nach oben. Innerhalb von zehn Jahren ist der Durchschnittspreis für einen Neuwagen von rund 30.000 Euro auf über 43.000 Euro gestiegen. Eine Preissteigerung, die weit über der Inflation liegt und den normalen Bürger schlichtweg abhängt. Das Auto wird zum Luxusgut, das sich nur noch wenige leisten können oder wollen.

Die Konsequenz ist eine Renaissance des Gebrauchtwagenmarktes. Die Menschen reparieren lieber ihre alten “Kisten”, als sich auf das Abenteuer Neuwagen einzulassen. Denn moderne Autos sind oft rollende Computer voller Überwachungstechnik und fehleranfälliger Elektronik. Die Sehnsucht nach einfacher, robuster Technik wächst, während die Hersteller immer mehr Schnickschnack verbauen, den niemand bestellt hat.

Politik und Wirtschaft im Blindflug

Die Misere ist hausgemacht. Politik und Automobilindustrie haben sich in eine Sackgasse manövriert. Man hat blind auf die Karte Elektromobilität gesetzt, ohne die technologischen Grenzen und die Bedürfnisse der Kunden zu beachten. Dass nun ab 2026 wieder Kaufprämien von bis zu 6.000 Euro nötig sind, um die E-Autos überhaupt an den Mann zu bringen, ist das endgültige Eingeständnis des Scheiterns. Ein gutes Produkt verkauft sich von selbst – ein schlechtes braucht Subventionen.

Die Manager in den Konzernen haben diese Politik mitgetragen, vielleicht sogar befeuert, in der Hoffnung auf grüne Imagegewinne. Nun stehen sie vor den Trümmern ihrer Strategie. Die elektrische G-Klasse ist das perfekte Symbol für diesen Irrweg: Groß, teuer, nutzlos. Ein Dinosaurier, der versucht, Ballett zu tanzen.

2025 Mercedes-Benz Electric G-Class | Mercedes-Benz USA

Fazit: Ein Weckruf, der wohl verhallen wird

Der Bericht über die elektrische G-Klasse sollte eigentlich in Stuttgart alle Alarmglocken schrillen lassen. Er zeigt schonungslos auf, dass man am Markt vorbei entwickelt. Doch die Befürchtung liegt nahe, dass man weitermacht wie bisher. Getrieben von politischen Vorgaben und ideologischer Verblendung wird die deutsche Schlüsselindustrie sehenden Auges gegen die Wand gefahren.

Für den Kunden bleibt nur die Abstimmung mit den Füßen – oder dem Geldbeutel. Wer 136.000 Euro übrig hat, wird sich gut überlegen, ob er sie in ein Auto investiert, mit dem er alle 150 Kilometer eine Zwangspause einlegen muss. Und wer einfach nur mobil sein will, wird seinen alten Diesel hegen und pflegen, solange es geht. Die elektrische Zukunft, so wie Mercedes sie sich vorstellt, findet jedenfalls ohne die breite Masse statt.

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